Praxis von innen
Aktualisiert: vor 6 Tagen
ZAHNWELTEN neu entdecken.
Viele Kinder und Jugendliche achten bei einem Zahnarztbesuch auf ganz andere Dinge als Erwachsene: Farben, Figuren, kleine Details oder besondere Räume. Genau deshalb spielt die Atmosphäre einer Praxis oft eine größere Rolle, als man zunächst denkt. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen von ZAHNWELTEN.
(Bild: Eva Häberle)
Der sogenannte "bleibende Eindruck" beginnt schon lange vor der eigentlichen Behandlung. Schon auf dem Weg durch die Praxis entscheiden viele kleine Dinge darüber, ob sich Kinder, Jugendliche und Familien neugierig, vorsichtig oder auch entspannt fühlen.
Deshalb wurde bei ZAHNWELTEN bewusst darauf geachtet, Räume zu schaffen, die freundlich, offen und leicht verständlich wirken — ohne typische „Klinikstimmung“. Helle Flure, farbige Wände, kleine Details zum Entdecken und unterschiedliche Raumwelten helfen dabei, aus einem unbekannten Ort Schritt für Schritt etwas Vertrautes zu machen.
Denn manchmal beginnt Vertrauen schon lange vor dem eigentlichen Termin.
Erst einmal ankommen
Manche Kinder laufen direkt los. Andere schauen sich erst einmal vorsichtig um. Jugendliche beobachten oft zunächst still, wie alles wirkt.
Der Weg durch die Praxis soll deshalb nicht wie ein langer Gang wirken, sondern eher wie eine kleine Entdeckungsreise. Farben, Formen und offene Räume helfen dabei, aus einer unbekannten Umgebung langsam etwas Vertrautes zu machen.

"Am besten war's im blauen Zimmer!"
Kinderleicht orientieren
Kinder merken sich selten Raumnummern. Aber viele erinnern sich ganz genau daran, ob sie im blauen, grünen oder orangenen Zimmer waren. Viele Räume bei ZAHNWELTEN besitzen deshalb ihre eigene Farbwelt. Das hilft nicht nur bei der Orientierung, sondern schafft kleine Wiedererkennungspunkte, die Sicherheit geben können. Manche Kinder sprechen später ganz selbstverständlich vom „Zimmer mit dem Leuchtturm“ oder vom „grünen Raum“.

"Da sah es gar nicht nach Zahnarzt aus."
Lernen durch Spielen
Manche Figuren werden bei uns fast kleine Stars. Spielerische Elemente helfen Kindern oft dabei, Dinge besser zu verstehen und Berührungsängste abzubauen.
Gleichzeitig geht es nicht darum, aus einer Praxis einen Indoor-Spielplatz zu machen. Viel wichtiger ist eine Atmosphäre, in der Kinder und Jugendliche neugierig bleiben dürfen, Fragen stellen können und merken, dass sie ernst genommen werden.

Das Krokodil hat jetzt ganz saubere Zähne."
Was wirklich in Erinnerung bleibt
Erstaunlicherweise erinnern sich Kinder und Jugendliche nach einem Besuch häufig gar nicht zuerst an die Behandlung. Sondern an einen besonderen Raum, eine Figur an der Wand oder etwas, das sie entdeckt haben. Vielleicht beginnt genau dort ein gutes Gefühl: nicht erst auf dem Behandlungsstuhl, sondern schon beim Ankommen.

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